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System der vegetativen Funktionsdiagnostik Varicor®


Die vegetative Funktionsdiagnostik untersucht die Wechselwirkung des sympathischen und parasympathischen Nervensystems auf die Regulation des menschlichen Organismus.

Bereits in der chinesischen Medizin war bekannt, dass ein Mensch sterben wird, wenn das Herz seine Regulationsfähigkeit verloren hat. Regulation ist demnach die grundsätzliche Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Ohne ausreichende Regulation können die Organsysteme ihre Funktion nicht aufrechterhalten, es kommt zu Funktionsstörungen und nachfolgend zu Erkrankungen.

Die Untersuchung des Regulationsverhaltens erfolgt über die Herzfrequenzvariabilität (HRV). Kein anderes System im menschlichen Organismus ist so individuell und abhängig von persönlichen Ressourcen, wie das vegetative Nervensystem (VNS). Daher erfordert die Funktionsdiagnostik des vegetativen Nervensystems stets eine ganzheitliche Betrachtungsweise durch den Arzt oder Therapeuten.

Die internationale wissenschaftliche Plattform für die vegetative Funktionsdiagnostik ist Biokybernetik. Sie basiert auf einer biophysikalischen Sichtweise. So werden nicht wie bisher auf anatomisch-biochemischer Grundlage einzelne Organe oder Organsysteme betrachtet, sondern die vorgeschalteten und übergeordneten Regelkreise. Damit lassen sich frühzeitig Funktionsstörungen erkennen und objektivieren, noch bevor sich ein schulmedizinischer Befund ergibt.

Die vegetative Funktionsdiagnostik bildete als Schlüsseldiagnostik die Schnittstelle zwischen der anatomisch-biochemisch orientierten konventionellen Schulmedizin und einer funktionell-biophysikalisch ausgerichteten Komplementär- und Alternativmedizin (CAM - Complementary and Alternative Medicine). Innerhalb der methodischen Ansätze von CAM gibt es einen Bereich, der ebenso wie die konventionelle Schulmedizin eine wissenschaftliche Basis besitzt. Es ist der Bereich der Energie- und Informationsmedizin (energy medicine). Die Energiemedizin beschäftigt sich mit dynamischen Prozessen, die dem physikalischen Prinzip der Resonanz folgen. Hier werden der Informationsaustausch und die Regulationsprozesse im biokybernetischen System Mensch untersucht. Diese Medizin hat ihre wissenschaftliche Grundlage in der Quantenphysik und der daraus abgeleiteten Quantenmedizin.

In Deutschland wird die energy medicine als Energo-Informations-Medizin oder auch als Energie-Informations-Medizin bezeichnet. Durch den diagnostischen und therapeutischen Zugriff auf bioelektrische Regelkreise im Organismus können bereits Vor- und Frühstadien einer Krankheit erfasst werden. Damit bildet die Energo-Informations-Medizin eine wichtige Ergänzung zur konventionellen Lehrmedizin, insbesondere für den Bereich der Prävention.

Jeder biologische Körper versucht, sein System in einem homöopathischen Gleichgewicht zu halten. Dieses Gleichgewicht entspricht dem Prinzip der Grundregulation (Pischinger, Heine) und kann über das Wechselspiel von Sympathikus und Parasympathikus objektiviert werden.

Regulation ist die grundsätzliche Voraussetzung für einen Energieaustausch. Durch die notwendige ganzheitliche Betrachtung des Menschen in seiner Einheit von Körper, Geist und Seele müssen auch verschiedene Ebenen in den Energieaustauschprozess einbezogen werden.

Dies betrifft die geistig-seelische Ebene, da hier die Imaginationskraft und der Glaube in Emotionen ihren Ausdruck finden, die einen nachfolgenden Informationsaustausch im vegetativen Nervensystem bewirken. Die bioenergetische Ebene erfordert eine ausreichende Regulation für einen wirkungsvollen Energieaustausch und auf der funktionellen Ebene erfolgt die biologische Vernetzung von vegetativem Nervensystem, Hormonsystem, Immunsystem und den Energiebahnen. Dieses Netzwerk wird auch mit dem Begriff der Psycho-Neuro-Endokrin-Immunologie beschrieben.

Durch den Zusammenhang von Energie-Resonanz-Regulations-Information kann die vegetative Funktionsdiagnostik dem Bereich der Energo-Informations-Medizin zugeordnet werden. Die konventionelle Schulmedizin beschreibt die beiden Informationssysteme im Organismus über die vegetativen Nervenbahnen und die Hormone. Die Wechselwirkungen einzelner Zellverbände und Organsysteme beruhen auf dem Transport von Energie und dem Austausch von Informationen. Diese Betrachtung wird aus biophysikalischer Sicht durch den Begriff der Resonanz erweitert, einer grundlegenden Eigenschaft von Energie. Damit erhält die bioenergetische Ebene ihre Bedeutung für die Beziehungen zwischen der energetischen und materiellen Ebene des menschlichen Köpers. Die bioenergetische Ebene beinhaltet Informationen, die biologische Prozesse steuern und regulieren. Resonanz ist gleichfalls die Grundlage für das Phänomen der kardio-vaskulären Synchronisation, bei dem eine tiefe regenerierende Entspannung in einer Einheit von Körper und Seele erreicht werden kann.

Aus diesem grundsätzlichen Zusammenhang wurde das Konzept E-M-A-C abgeleitet: E-M-A-C (energy medicine - autonomic control) steht für eine medizinische Strategie chronischer Erkrankungen und deren Prävention. Lange bevor sich Organschäden einstellen zeigen Veränderungen in der Energiebilanz der Zelle erste Regulationsstörungen, die sich später in Form von Funktionsstörungen manifestieren.

Jede Art von Funktionsstörungen oder chronische Erkrankungen bewirken eine Dysbalance zwischen dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem. Die Ordnung im Zusammenwirken der Organsysteme ist dabei nachhaltig gestört. Die vegetative Funktionsdiagnostik erkennt Regulationsstörungen und Blockaden, die einen Energieaustausch behindern oder verhindern.

Durch frühzeitiges Erfassen dieser Regulations- und Funktionsstörungen können Gesundheit wieder hergestellt und Lebensqualitäten erhalten werden. Hier besteht der gravierende Vorteil des vegetativen Nervensystems als Frühwarnsystem. Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) ist dabei die entscheidende Kenngröße, mit der die Regulationsbreite der vegetativen Grundregulation exakt beschrieben werden kann. Die HRV ist die Schwankung der Herzfrequenz um ihren Mittelwert. Der Schwankungsbereich (Herzfrequenzregulation) wird weitgehend über das vegetative Nervensystem moduliert.